

Islamische Kleidung für die Frauen wird aus bunten Stoffen, die entweder bedruckt oder bestickt sind, hergestellt. Sie sind weit geschnitten und die Ärmel sind zumeist lang. Eine Ausnahme bilden hier Sommerkleider, die im Haus getragen werden können. Diese können auch kurzärmlich sein. Islamische Kleidung wird mit den verschiedensten Begriffen bezeichnet, die sich je nach Region unterscheiden. Die Kleidungsstücke Jilbab, Kaftan oder Jalabiya sind gerade und meist antailliert. Außerhalb ihres Hauses wird man kaum eine typische arabische Frau in einem kurzärmligen Kleid antreffen. Viele Frauen tragen unter dem Jilbab zusätzlich eine lange Hose. In Tunesien und Teilen von Marokko ist eine Kapuze sehr häufig auf der islamischen Bekleidung zu finden.
In Afrika, vor allem im Sudan, ist das Tragen eines Thobes weit verbreitet. Der Thobe besteht wie der Sari aus einem langen und weitem Schal, der um den Körper und um den Kopf gewickelt um auch die Kopfhaare zu bedecken. Der Stoff besteht hierbei meist aus bunter Baumwolle, die mit verschiedenen Mustern bedruckt. Die jüngste Modeerscheinung ist der Salwar Kameez, der dem modernen arabischen Geschmack angepasst wurde. Der Kameez ist kürzer und endet meist in der Oberschenkelmitte. Die Salwar Hose wurde zu einer normalen Bundfaltenhose umgestaltet. Eine Variante des arabischen Kaftans findet man in der Türkei. Hier wird der Kaftan als weites Hängekleid gestaltet, das entweder langärmlich oder kurzärmlig ist in Kombination mit einem langärmligen T-Shirt oder einer Bluse getragen. Weit verbreitet ist auch das Arabische und Pakistanische Männer ebenso gerne traditionell einfarbige Galabiya mit Kombination einer weitgeschnitten Hose tragen.